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INTIME ÖFFENTLICHKEITEN: MEDIEN – RÄUME – GEMEINSCHAFTEN

Vortragsreihe 2017
28.03., 26.04., 02.05., 30.05., 20.06.
Kunstuniversität Linz, IFK Wien, Kepler Salon Linz

Eine Veranstaltung der Abteilung für Medientheorien an der Kunstuniversität Linz und des IFK Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften I Kunstuniversität Linz in Wien in Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Bewegungs-Bilder 2.0“ der VolkswagenStiftung und dem Kepler Salon in Linz.

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Di. 28.03. 18h: Oliver Marchart (Uni Wien)
Time Loops and Public Spaces
Kunstuni Linz, Ex-Post-Musik-Raum, Domgasse 1, 4. OG

 

Mi. 26.04. 18h: Brigitte Weingart (Uni Köln)
„If you like gossip with the gloves off, this one is for you!“ – Zur Zirkulation von Klatsch in Celebrity Cultures
IFK, Reichsratsstraße 17, Wien

 

Mi. 02.05. 18h: Leopold Lippert (Uni Salzburg)
Humor, intime Öffentlichkeiten und die Literatur der Amerikanischen Revolution
IFK, Reichsratsstraße 17, Wien

 

Di. 30.05. 18h: Heide Schlüpmann (Kinothek Asta Nielsen Frankfurt a.M.)
Häuslichkeit. Hannah Arendt, der konkrete Raum und das Kino
an der Kunstuni Linz, Ex-Post-Musik-Raum, Domgasse 1, 4. OG

 

Di. 20.06. 18h: Kai van Eikels (FU Berlin)
Public Lucky Hole
Kepler Salon, Rathausgasse 5, Linz

 

Mit der Datenüberwachung von Apple & Co. wird einmal mehr die Auflösung der Grenze zwischen öffentlich und privat diagnostiziert. Doch ein Blick auf die alltagskulturellen Praktiken im globalen Nordwesten zeigt, dass diese Grenze seit langem brüchig und durchlässig ist – und neue intime Öffentlichkeiten hervorbringt.

Trauerrituale, Polemik, Klatsch und Faszination, dunkle Clubs und Kinos, Airbnb oder einfach das Lesen von Nachrichten oder Liebesgeschichten – was ist öffentlich, was privat? Ist diese Grenzziehung endgültig obsolet oder dringender denn je? Ist sie grundlegend oder lediglich Effekt anderer, beispielsweise ökonomischer, geschlechtlicher und kultureller Trennlinien? Wie öffentlich und sozial ist das Private? Wie privat sind die Privacy-Einstellungen des Internet-Browsers? Welche Zwischenformen generieren Massenmedien und Celebrity Culture? Welche historischen Fälle können den Blick erweitern? Wie aktuell ist die Losung der Zweiten Frauenbewegung, der zufolge das Private politisch sei?

Eine Veranstaltung der Abteilung für Medientheorien an der Kunstuniversität Linz und des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK) in Wien in Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Bewegungs-Bilder 2.0“ der VolkswagenStiftung und dem Kepler Salon in Linz.

Konzeption: Dr. Chris Tedjasukmana ist Gastprofessor für Medientheorien an der Kunstuniversität Linz, Ko-Leiter des VW-Forschungsprojekts „Bewegungs-Bilder 2.0“ (FU Berlin), Mitherausgeber der Zeitschrift Montage AV und 2017/18 Gast des Direktors am IFK. 2014 erschien sein Buch Mechanische Verlebendigung. Ästhetische Erfahrung im Kino, im selben Jahr erhielt er den Karsten-Witte-Preis.